Huntington Ingalls Industries Inc (US4464131063) Industrie · Luft- und Raumfahrt & Verteidigung

Nachrichten

Datum / Uhrzeit Titel Bewertung
15.09.26 19:31:33 Kosten des Iran-Kriegs erreichen 38 Milliarden US-Dollar, während Inflations- und Lieferkettenrisiken steigen Neutrale Nachrichtenbewertung

Haftungsausschluss: Der Text wurde mit Hilfe einer KI zusammengefasst und übersetzt. Für Aussagen aus dem Originaltext wird keine Haftung übernommen!

[Iranische Raketenkrise]

wildpixel/iStock über Getty Images

Der Krieg mit Iran kostete die US-Steuerzahler in den ersten fünf Monaten etwa 38 Milliarden US-Dollar und dürfte die Inflation erhöhen, so eine neue Analyse des Congressional Budget Office.

Die Schätzung umfasst Ersatzwaffen, im Kampf verlorene Ausrüstung, zusätzliche Flugeinsätze und höhere Treibstoffkosten. Sie liegt nahe an der Juli-Schätzung von Verteidigungsminister Pete Hegseth in Höhe von 37,5 Milliarden US-Dollar.

Das CBO erklärte, der Konflikt könnte für jeden weiteren Monat weitere 2 bis 3 Milliarden US-Dollar kosten. Die Ausgaben könnten schneller steigen, wenn sich die Kämpfe intensivieren.

Für Investoren deutet der Bericht auf eine anhaltende Nachfrage nach Verteidigungsausrüstung hin, verstärkt aber zugleich die Bedenken hinsichtlich Zinssätzen und Verbraucherausgaben. Höhere Energiekosten könnten die Inflation über dem von der Federal Reserve bevorzugten Pfad halten und Zinssenkungen möglicherweise verzögern. Verteidigungsunternehmen könnten von Bemühungen profitieren, Waffenbestände wieder aufzufüllen, doch die Bundesfinanzierung bleibt von der Zustimmung des Kongresses abhängig.

INFLATIONSDRUCK NIMMT ZU

Störungen der Öl- und Gastransporte durch die Straße von Hormus dürften einen wichtigen Inflationsindikator Anfang 2027 im Vergleich zur Februar-Prognose des CBO um etwa einen halben Prozentpunkt erhöhen.

Die Kerninflation der persönlichen Konsumausgaben, die Lebensmittel und Energie ausschließt, wird um 0,3 Prozentpunkte höher prognostiziert. Das CBO erwartet, dass dieser zugrunde liegende Preisdruck langsamer entsteht, aber länger anhält.

Dieser Ausblick könnte die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve erschweren. Ein anhaltender Anstieg der Kerninflation könnte den Spielraum der Zentralbank für Zinssenkungen verringern, selbst wenn sich das Wirtschaftswachstum abschwächt.

WAFFENBESTÄNDE STEHEN VOR LANGER ERHOLUNG

Die Kämpfe haben außerdem die US-Munitionsbestände reduziert. Der Wiederaufbau einiger Bestände könnte laut CBO fünf Jahre oder länger dauern.

Der Mangel könnte die Fähigkeit des Militärs einschränken, auf einen weiteren großen Konflikt zu reagieren, insbesondere auf einen Konflikt mit umfangreichem Einsatz ballistischer und Marschflugkörper. Der Bericht nannte einen möglichen Konflikt zwischen China und Taiwan als ein Szenario, in dem diese Einschränkungen erheblich werden könnten.

Eine separate Untersuchung des Generalinspekteurs des Pentagons habe Berichten zufolge festgestellt, dass die Verteidigungsindustrie derzeit Munition nicht so schnell ersetzen könne, wie sie verbraucht werde.

Trump hat Bedenken über Engpässe zurückgewiesen und erklärt, die Vereinigten Staaten verfügten über ausreichend Munition.

KONGRESS PRÜFT ZUSÄTZLICHE FINANZIERUNG

Die Republikaner im Repräsentantenhaus brachten im Juli einen Haushaltsplan voran, der dem Militär und den Nachrichtendiensten 73 Milliarden US-Dollar für Ausgaben im Zusammenhang mit Iran bereitstellen würde. Der Vorschlag ist im Senat ins Stocken geraten und könnte erst nach den Zwischenwahlen am 3. November behandelt werden.

Die Gesetzgeber prüfen außerdem eine separate Erhöhung der verpflichtenden Pentagon-Ausgaben um 350 Milliarden US-Dollar. Ein Teil dieses Pakets würde durch Maßnahmen zur Verringerung von Betrug im Gesundheitswesen finanziert.

Die beiden Vorschläge könnten nach der Wahl zusammengeführt werden. Trump, der im März gesagt hatte, der Konflikt sei nahezu beendet, räumte inzwischen ein, dass er über den Wahltag hinaus andauern könnte.

Kommentare anzeigen